Ist der FC Bayern in der Krise?

Wer den deutschen Fußball bereits seit einer längeren Zeit intensiver verfolgt, wird wiederkehrende Muster erkennen. Dies bezieht sich vor allem auf den FC Bayern München, dies lässt sich auch aktuell gerade einmal wieder feststellen. Wenn es in der ohne Zweifel besten deutsche Fußballmannschaft nicht so läuft wie im Verein und in der Öffentlichkeit erwartet, wird es sofort unruhig. Kaum gibt es einmal in drei Pflichtspielen in Folge keinen Sieg, wird zumindest in den Medien schon von einer Krise geredet. Karl-Heinz Rummenigge tobt und der Trainer Carlos Ancelotti greift nun angeblich zu härteren Maßnahmen. In der Öffentlichkeit und mehr noch unter den zahlreichen Experten, die das deutsche Medienwesen bevölkern, kann nun natürlich schön diskutiert werden. Fast erwartet man Sondersendungen im Fernsehen. Doch was ist eigentlich genau passiert? Und rechtfertigt die aktuelle Situation die ganze Aufregung?

FC Bayern München – wirklich eine Krise?

Völlig ohne Zweifel erwartet man vom FC Bayern München nur Siege. Die letzten Jahre mit den zahlreichen Erfolgen und die teure aber ohne Zweifel wirklich herausragende Mannschaft, sorgen für einen gewissen Erwartungsdruck. Immer dann, wenn etwas nicht so läuft, wie von der Allgemeinheit erwartet, kommt in diesem Verein sehr schnell Unruhe auf. Dieses Muster ist seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten bekannt. Das war beispielsweise so, als in den herausragenden letzten Saisons unter Trainer Pep Guardiola die Champions League nicht gewonnen wurde. Und als dann, nachdem die Saison quasi vorbei war, auch in der Liga nicht mehr mit 100 % gespielt wurde, gab es Kritik. Aber all dies war keine Überraschung, denn wenn es um nichts mehr geht, gibt keine Mannschaft der Welt 100 % und wenn international ein Kaliber wie Atletico Madrid wartet, ist nicht zwingend immer von einem Bayern Sieg auszugehen. Nun wird aber gegen den 1. FC Köln im heimischen Stadion nur Unentschieden gespielt, nachdem zuvor das besagte Atletico Madrid einmal mehr zu stark für den Deutschen Meister war. Das dann aber auch noch bei Eintracht Frankfurt, einer Mannschaft, die letztes Jahr fast abgestiegen wäre, nach zweimaliger Führung nur ein 2:2 am Ende erreicht wird, scheint fast wie eine Art Weltuntergang zu sein. Und schon wieder greifen die Mechanismen: wie gesagt will der Trainer nun härter durchgreifen, der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge tritt vor die Kameras und die Experten diskutieren eifrig. Und passiert ist letztlich nichts. Kein Titel ging verloren, nur einige Punkte. Und es gab Gegentore, was ebenfalls wie eine Art Katastrophe wahrgenommen wird.

Was die Erklärung für die Aufregung sein könnte

Die Erklärung für die Aufregung ist ganz einfach, es handelt sich halt um den FC Bayern München. Die Erklärung für die nicht überzeugenden Spiele kann beispielsweise sein, dass die Mannschaft sich noch nicht vollständig auf den neuen Trainer Carlos Ancelotti eingestellt hat. Verletzte gibt es natürlich auch, die waren jedoch zum Beispiel in der letzten Saison kein Hindernis für tolle Leistungen. Nach all den Erfolgen tritt vielleicht auch eine gewisse Müdigkeit ein. Und wenn darüber hinaus der Start in die Saison mit klaren Siegen die Vorzeichen gab, dass die Bayern quasi unschlagbar sind, dann erschrecken die aktuellen Ergebnisse ein wenig. Doch der FC Bayern München wird bald wieder gewinnen und das nicht nur einmal. Titel sind zu erwarten. Die Mannschaft wird sich zusammenreißen, denn sie weiß, dass mit jedem nicht gewonnenen Spiel die Unruhe nur noch größer wird. Jetzt die besten Wettanbieter auf einem Blick. Hier gehts zur Übersicht.

Ein Fazit zur so genannten Krise des FC Bayern München

Wenn es im Fußball ein Beispiel für großes Jammern auf hohem Niveau gibt, dann ist es immer mal wieder beim FC Bayern München zu beobachten. Fans anderer Vereine können darüber erfahrungsgemäß nur den Kopf schütteln. Es ist nichts von Bedeutung passiert und bald wird wieder Ruhe einkehren. Krise ist definitiv das falsche Wort. Bei einigen Wettanbeiter kann man sogar auf einen Trainerwechsel wetten so sportwetten-online.com.

Um die Ecke – Wolfenstein: The New Order

Bei der Frage, welche fiktive Figur wohl der größte Nazikiller aller Zeiten ist, denken viele sicherlich an Indiana Jones. Andere vielleicht an Hugo Stieglitz (Inglourious Basterds). Dabei kommt für diesen Titel nur einer infrage: William „B.J.“ Blaskowicz! Bereits in Wolfenstein 3D ballerte sich der US Soldat mit polnischen Wurzeln durch ganze Bataillone von Wehrmachtssoldaten, SS-Leuten und Schäferhunden. Bis er schlussendlich sogar den Führer selbst über den Haufen schoss. Ab 20. Mai nimmt B.J. seine Lieblingstätigkeit wieder erneut auf – in Wolfenstein: The New Order.

Geschichte neu schreiben

Dass man es bei Wolfenstein nicht so genau mit der Historie nimmt, dürfte spätestens seit dem nicht biografisch korrekten Tod Hitlers klar sein. Auch für Wolfenstein: The New Order wurde die Geschichte umgeschrieben. So ist die Ausgangssituation jene, dass die Nazis den Krieg gewonnen haben. Irgendwie sind sie als erste an die Atombombe gekommen und konnten so den Krieg via Erstschlag für sich entscheiden. Das Spiel ist im Jahre 1960 angesiedelt und William Blaskowicz ist nun als eine Art Untergrundkämpfer gegen die Nazis aktiv.

Die tatsächliche Geschichte, die Wolfenstein 3D seinerzeit schrieb, lässt sich indes kaum von der Hand weisen. Immerhin gilt das Spiel aus heutiger Sicht als Urvater aller Ego Shooter. Bleibt nur zu hoffen, dass es seinem Erbe besser gerecht wird als das kolossal gefloppte Duke Nukem Forever.

Mehr als nur eine Reminiszenz

Was soweit an Gameplay zu Wolfenstein: The New Order offenbar wurde, lässt erahnen, dass mit aller Konsequenz auf Altbewährtes gesetzt wird. Das Spiel hat seinen schwarzen Humor offensichtlich nicht eingebüßt. So werden die zu erledigenden Nazis wieder als „Evil Krauts“ reinsten Wassers inszeniert. Hier hat man es also mit Gegnern zu tun, die man wie schon in Wolfenstein 3D mit wachsender Begeisterung in die ewigen Jagdgründe schickt.

Aber auch was das Gunplay anbelangt, macht man es genauso wie seinerzeit in Wolfenstein 3D. So erholt sich die eigene Gesundheit nicht etwa nach und nach sondern man muss dafür Medipacks aufsammeln. Gleichzeitig muss man seinen Rüstungsschutz aufrechterhalten. Dies erreicht man durch das Aufsammeln von Nazihelmen. Die dazugehörigen Nazis muss man natürlich erst mal erledigen. Selbst die metallischen Überreste der mittlerweile mechanischen Schäferhunde dienen diesem Zweck. Das ist so unerhört old school, dass ich es einfach nur klasse finde. Klar sieht Realismus anders aus. Jedoch stört mich das nicht weiter, da man damit eines unmissverständlich klar macht: Hier steht nicht Realismus im Mittelpunkt sondern reinste Baller-Glorie. Nazis als Gegner, keine Einschränkung bei der Anzahl großkalibriger Waffen, Gesundheit und Rüstungsschutz durch unerbittliches Voranschreiten und Abknallen von Gegnern …. hier gibt es offensichtlich nur eine Richtung – geradewegs nach vorne im Dauerfeuer!

Wenn die Macher von Machine Games es schaffen, das Spielgefühl von Wolfenstein 3D im neuen taktischen und optischen Gewand zu präsentieren, könnte das ein Mordsspaß werden.

Veröffentlicht wird das Spiel von Bethesda und zwar für PC, Xbox One, Xbox 360, PS4 und PS3.