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USA 2007 - Regie: Tom McCarthy - Darsteller: Richard Jenkins, Haaz Sleiman, Danai Jekesai Gurira, Hiam Abbass, Marian Seldes, Maggie Moore - 104 Min. - FSK: o.A. Ein verwitweter Universitätsprofessor, der seit Jahren denselben Kurs in Wirtschaftswissenschaften hält, ist ein durchschnittlicher Mensch, an seiner Umgebung, den Nöten anderer Personen desinteressiert. Dann muss er für einen Vortrag nach New York fahren und alles ändert sich. In seinem kaum genutzten Appartement findet er zwei Einwanderer vor. Tarek aus Syrien und seine Freundin Zainab aus dem Senegal. In gutem Gewissen hatten sie die Wohnung gemietet, ohne zu ahnen, dass ihr Vermieter gar nicht der Besitzer ist. Erst setzt Walter das Pärchen vor die Tür, dann erwacht die Menschlichkeit in ihm. Er bietet dem Paar das Gästezimmer an, geht seinen Erledigungen nach und beginnt, den Fremden näher zu kommen. Tarek bringt ihm das Trommeln bei, eine etwas plakative Metapher für das Herauslassen von Emotionen in einem ansonsten feinsinnigen Film. Bald nach Beginn der Freundschaft wird Tarek wegen einer Bagatelle festgenommen und als illegaler Einwanderer in den Moloch der amerikanischen Behörden geworfen. Seine Mutter Mouna taucht auf, die zusammen mit Walter versucht, ihrem Sohn zu helfen. Mit ihr muss Walter erleben, wie sich New York, wie sich Amerika verändert hat, wie die Anschläge vom 11. September die Angst vor dem vermeintlich Fremden geschürt hat, Gesetze restriktiver, Behörden noch bürokratischer geworden sind. In dieser zweiten Hälfte des Films verschiebt sich der Fokus des Films. Walters Wandel ist abgeschlossen, nun versucht er seinen neu- oder wiedergefundenn Lebenssinn für eine gute Sache zu verwenden: Ein kleiner, feiner Film, um eine exzellente, subtile Darstellung herum gebaut, präzise beobachtet und unbedingt sehenswert.

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